Für alle statt für wenige

Generalversammlung SP Wohlen

Von cyrillemeier, 10. Mai 2018

Vor kurzer Zeit trafen sich der Vorstand sowie zahlreiche Mitglieder der SP Wohlen zur Generalversammlung. Dabei standen der Jahresrückblick 2017, die Rechnung 2017, die Überarbeitung der Statuten sowie die Neubesetzung des Vorstandes im Fokus.

SP-Parteipräsident Cyrille Meier konnte auf ein äusserst erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Neben der sehr gut besuchten 1.-Mai-Feier in Wohlen, bei der Roland Lamprecht als Gastredner brillierte, standen die Wahlen des Gemeinde- und Einwohnerrates im Mittelpunkt. Dabei wurde Arsène Perroud Ende September mit einem Glanzresultat zum Gemeindeammann gewählt. Obwohl der bürgerliche Kandidat Paul Huwiler von allen bürgerlichen Parteien unterstützt wurde, gewann Arsène Perroud mit fast 1000 Stimmen Vorsprung. Zwei Monate später folgte der nächste Höhepunkt aus Sicht der SP. Bei den letzten Einwohnerratswahlen konnte die SP Wohlen ihre Anzahl Sitze von 4 auf neu 7 Sitze erhöhen. Nicht einmal in den kühnsten Träumen hätte sich Parteipräsident Cyrille Meier so einen Erfolg ausgemalt. Neben den Erfolgen auf der politischen Bühne konnte man auch einen hohen Mitgliederzuwachs vermelden, der langfristig die Basis der SP Wohlen stärken wird.

«Dennoch dürfen wir uns nicht auf unserem Erfolg ausruhen», ermahnte Cyrille Meier. «Man muss nun offensiver im bürgerlichen Einwohnerrat politisieren und die Standpunkte der SP in den Kommissionen energisch vertreten. Zusätzlich muss die SP Wohlen im Hinblick auf die Grossratswahlen im Jahr 2020 neben Arsène Perroud und Thomas Leitch-Frey auch andere kompetente Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen können.»

Die Rechnung 2017 wurde von Alex Stirnemann präsentiert und der Wahlkampf hatte dort Spuren hinterlassen, doch dafür hatte man vorgängig 3 Jahre lang gespart. «Natürlich hatten wir niemals so ein grosses Wahlkampfbudget wie die bürgerlichen Parteien», meinte Alex Stirnemann. «Schlussendlich konnten wir mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen einen guten Wahlkampf auf die Beine stellen.» Insgesamt wurden rund 10’000 Franken in den Wahlkampf investiert. Dabei erzielte man einen Verlust von 3200 Franken. Für das nächste Jahr budgetierte Alex Stirnemann einen Gewinn von 3900 Franken.

Neben dem Jahresbericht und der Rechnung stand auch die Überarbeitung der Statuten auf der Traktandenliste. Vorstandsmitglied Milenko Vukajlovic hatte die alten Statuten überarbeitet und aktualisiert. Die neuen Statuten wurden anschliessend einstimmig genehmigt.

Leider traten Corinne Manimanakis sowie Arsène Perroud aus dem Vorstand aus. Dafür wurden Mergim Gutaj (Kassier) sowie Simone Allenspach (Aktuarin) neu in den Vorstand gewählt. Die drei bisherigen Vorstandsmitglieder Cyrille Meier (Präsidium), Alex Stirnemann (Fraktionspräsidium) und Milenko Vukajlovic (Generalsekretär) wurden einstimmig wiedergewählt.